Geschichtliches
Das Gelände wurde 1373 vom damaligen Rat der Stadt für eine jährliche Erbpacht von 2½ Mark vom Domkapitel sowie vier Schillinge für den bremischen Erzbischof gepachtet, aber erst nach 1600 bebaut. Mit dem Bau der Hamburger Wallanlagen (1616–25) wurde auf dem heutigen Gelände des Gänsemarktes bei Baubeginn ein Kalkhof zur Lagerung des Segeberger Kalkes eingerichtet. Noch heute heißt eine der Seitengassen auf der Nordostseite des Geländes nach diesem Lagerplatz, der "Kalkhof".
1655 erhielt der Platz den Namen: "forum anserum", seit 1709 ist die Bezeichnung: "Gänsemarkt" üblich. Marktrechte haben hier
jedoch nie bestanden. Vermutlich wurden von hier die Gänse vor das Dammtor getrieben. Eine andere Theorie führt den Namen auf den
Besitzer eines anliegenden Grundstückes, Ambrosius Gosen, zurück. Der Name "Markt" könnte aber auch von dem Begriff "Gemark" stammen.

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Achim Glatz
Fritz-Neubers-Weg 2
22305 Hamburg

